Tallinn, du hast viele Gesichter

Im Rahmen des Deutschunterrichts setzte sich die Klasse 10a im letzten Monat mit dem Thema Lyrik auseinander und erarbeitete hier vordergründig Gedichte verschiedener Epochen, deren gemeinsames Hauptmotiv die Darstellung der Stadt war. Neben der formalen Analyse ging es vor allem darum, dass die Schülerinnen und Schüler die Darstellung der Stadt, die Situation des lyrischen Ichs und die Intention des Dichters bzw. der Dichterin interpretierten.
Im Anschluss daran sollten sie dann selbst kreativ tätig werden und ihre persönliche Sicht auf „ihre Stadt“ in Form eines Gedichts zum Ausdruck bringen und diese mit einem passend dazu gewählten Bild veranschaulichen. Hierbei stand es ihnen frei, welche Stadt sie wählten und welche Aspekte sie thematisieren wollten- wichtig war nur, dass sie eine persönliche Beziehung zu diesem Ort haben. Das Ergebnis war eine Fülle an Gedichten, die von kritisch über schwärmerisch bis hin zu richtigen Oden reichte. Viele Schülerinnen und Schüler experimentierten mit Reimen und Rhythmus und neben Tallinn wurden auch Städte wie Haapsalu, Rakvere oder die Insel Vormsi dichterisch dargestellt.
Die hier ausgewählten Gedichte über Tallinn zeigen besonders eindrucksvoll, wie sich die Stadt zu Zeiten des Corona-Virus verändert hat.

(Text: Laura Steinbach)